Mein Monatsrückblick Dezember 2025: Einfachheit, Grenzen und Spielen ins Nichts

von Jana Engel // in Rückblicke // 3. Januar 2026

Aktualisiert: 5. Januar 2026

Dieses Mal dachte ich wirklich: Ich schreibe keinen Dezember-Rückblick. Punkt.

Dieser Monat war so gefühlt mega-unspektakulär. Und außerdem schreibe ich ja ohnehin noch meinen Jahresrückblick 2025. So der Ansatz.

Dann fing ich an nachzudenken (das ist immer gefährlich). Mir sind drei Dinge eingefallen, über die es wirklich wert ist zu schreiben, weil darin einige interessante Erkenntnisse wohnen: mein neuer Trend zur Einfachheit, mein Tennisellenbogen und wie es ist, "in den Raum zu spielen". 


Einfachheit - weniger ist mehr

Mit der Klarheit, die sich bei mir jetzt zum Ende des Jahres eingestellt hat, macht sich eine interessante Tendenz bemerkbar: mein Bedürfnis nach Einfachheit.

Momentan drückt sich das vor allem in meinem Seelenguide-Business aus: Angebote reduzieren, Landing Pages minimalistisch gestalten, offene Punkte abschließen oder loslassen. Das schafft Raum und Weite. Leichtigkeit.

Das wird sich weiter als Thema durch mein ganzes Leben in den kommenden Monaten ziehen. Entrümpeln, aussortieren, Platz schaffen. 

Von der Kunst einen Tennisellenbogen zu bekommen

Erst einmal eine Weisheit vorab:
Du musst kein Tennis spielen, um einen Tennisellenbogen zu bekommen.

Es reicht, wie angewurzelt am Tisch zu sitzen, stundenlang am Rechner Blogartikel oder anderes zu tippen - ohne ausgleichendes Dehnen. Am besten ist es auch noch, wenn Du frühe Warnsignale überhörst und einfach weitermachst.

Irgendwann tut Dir dann der ganze Arm weh und die Hand. Das ist vor allem toll, wenn Du viele Blogartikel schreiben und einiges aufarbeiten wolltest. Und Dein Körper sagt aber: Nö. 

Also bist Du genervt - und machst weniger. 

Dazu zwingen Dich Limitierungen: mehr auf Dich zu achten, zu entscheiden, was jetzt wirklich stimmig ist, Dich zu fokussieren.

Ja, mein Tennisellenbogen hat mich gezwungen, in die Ruhe zu kommen und mich wieder ganzheitlich um mein Wohlbefinden zu sorgen. Wieder Kraft zu schöpfen.

Ich bin in dem Zusammenhang auf eine interessante Podcast-Folge von Dr. Diana Hill "The Wise Effort Show" gestoßen. Auf Englisch. Hör gern mal rein:
🎧 Power of the Pause with Jillian Pransky

Den Tennisellenbogen trainiere ich übrigens selbst auf. In dem Zusammenhang unersetzlich: Liebscher & Bracht. Ich arbeite schon mehrere Jahre mit der App (gut investierte 12,95 € im Monat). Tolle Übungen, tolle Therapeuten und tolle Wirkung. 

So kriegt man selbst einen Tennisellenbogen weg: auch wenn es dauert.

Opernworkshop - Spielen ins Nichts

Im Dezember war ich in einem weiteren Opernworkshop zu Carmen. Wir haben - unter anderem - wieder einige Szenen aus der Oper nachgespielt. 

Im Austausch mit den anderen kam ein interessanter Gedanke auf: Dass wir gar nicht wissen, wie wir aussehen und wirken, wenn wir spielen. Dass wir gern einen Spiegel hätten, um uns zu sehen.

Wenn Du auftrittst - in einem Umfeld, das nicht direkt Feedback gibt  (anders als z.B. Stand-up-Comedy) - spielst Du wirklich ins Nichts.

Du "performst" aus Deinem Inneren heraus. Ich denke, dass es jedem Künstler letztendlich so geht: der Antrieb kommt von Innen - die Reaktion des Publikums ist eher so eine schöne Beigabe. Eigentlich geht es um den Spaß am Spiel selbst. Und das Vertrauen darin, dass es reicht, aus sich selbst zu schöpfen.

So ist das auch mit dem Schreiben oder Bloggen oder sonstigem kreativen Ausdruck: Du gibst einfach ohne unmittelbares Echo.

Am freiesten bist Du, wenn Du keinen Spiegel mehr brauchst. 

Jana Engel im Opernworkshop zu Carmen als Zuniga verkleidet

Ich verkleidet als Zuniga im Opernworkshop zu Carmen - jemand meinte, für Berlin wäre ich so perfekt gestylt 😀

Was sonst noch los war

Nicht viel. 😀

Ich habe die Oper besucht: Die Banditen von Jacques Offenbach. Das ist eine - glaube ich - unterschätzte Oper. Und: Schillers "Die Räuber" sind meilenweit davon entfernt.

Die Banditen gehören nämlich zur komischen Oper bzw. zur Opera buffa. Man mag es kaum glauben: es ist eine lustige Oper, mit viel Verkleidung, Verwechslung und Lachen. Also auf jeden Fall sehr empfehlenswert zum Anschauen bzw. Anhören.

Außerdem habe ich Feuerzangenbowle auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt getrunken. So lecker

Und ich habe ab dem 21. Dezember zu Yule - der Wintersonnenwende - die Rückkehr des Lichts begrüßt. Diese Energie konnte ich dieses Jahr wirklich spüren.

Ansonsten war die Zeit ab Weihnachten wirklich entspannend: kein Weihnachtsstress, kaum Termine, einfache Rauhnachts-Rituale. Tennisellenbogen pflegen und gepflegtes Nichtstun. Mit viel Raum für Reflexion und einfach Sein.

Auf dem Weg vom Frankfurter Weihnachtsmarkt im Dezember 2025 - Das Commerzbank Hochaus zeigt Herz ♥️

Auf dem Weg vom Frankfurter Weihnachtsmarkt im Dezember 2025 - Das Commerzbank Hochhaus zeigt Herz ♥️

Wenn das Licht zurückkehrt - ein Yule-Moment im Dezember 2025 in Frankfurt

Wintersonnenwende: Wenn das Licht zurückkehrt - ein Yule-Moment in Frankfurt ☀️

Was ich im Dezember gebloggt habe

Es sind aber dennoch einige Blogartikel entstanden - rund um Business, Reflexion und Ausrichtung passend zum Jahresende:

Im Denklabor erschienen:

Zum Schluss: Eine Ode an die Monatsrückblicke

Ich muss gestehen, mich hat es in 2025 ab und zu genervt, Monatsrückblicke zu schreiben. Oft aus dem Gedanken heraus: es war doch nichts los.

Aber: Monatsrückblicke sind cool, vor allem, wenn man sie als Möglichkeit zu Reflexion und Ausrichtung ansieht. Aus einer Rückschau lässt sich vieles verstehen (wir sind wieder bei Steve Jobs und dass man die Punkte erst hinterher verbinden kann). Es ist eine tolle Art der Standortbestimmung - und des Erkennens der eigenen Bewegung und Entwicklung.

Außerdem - und das finde ich sehr faszinierend - erkennst Du daraus Deine Routinen und Muster: was machst Du oft, was fotografierst Du, wo bist üblicherweise. Das gibt einerseits Halt - aber auch Raum für neue Ideen, um mal etwas anderes zu tun.

In diesem Sinne: ich werde den Monatsrückblicken in 2026 treu bleiben, so unspektakulär sie auch sein mögen.

 💌 Wenn Du verbunden bleiben möchtest - trag Dich gern in meine Seelenguide-Post ein. Das sind kleine Briefe mit Gedanken und Impulsen, die ich regelmäßig aus meinem Raum verschicke.
→ Seelenguide-Post abonnieren 


Bildquelle:
Alle Bilder sind Privatfotos von Jana Engel. Titelbild-Collage erstellt mit Canva (Pro Lizenz)

Über den Autor

Jana - Jahrgang 1973, gebürtige Thüringerin, nicht verheiratet, keine Kinder, Einhorn.

Wo Jana ist, findet Veränderung statt! Als Veränderungsbegleiterin, Perspektivengeberin und Spiegel unterstützt sie mit Begeisterung Menschen, ihr wahres Ich zu ergründen und zu leben.

Dabei kombiniert sie als zertifizierter Life und Business Coach, ausgebildetes AKASHA Medium und Ahnenheilerin unterschiedliche auch spirituelle Ansätze für ein holistisches Vorgehen im Sinne ihrer KlientInnen.

Was sie besonders auszeichnet, ist ihre individuelle Herangehensweise im tiefen Verständnis, dass alle Menschen einzigartig sind. Genau die Menschen, die sich immer anders fühlen, so wie sie selbst, begleitet sie mit Vorliebe zu sich und in ihre Größe. Jana's Business ist Einhorn-Business.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Seelenguide-Post
Kleine Briefe voller Gedanken & Impulse aus meinem Raum - an Dich.
Melde Dich gern an.

>