Dieses Jahr - 2025 - war vor allem eines für mich: arbeitsreich - in Bezug auf mein Online-Business. Irgendwie habe ich alles von links nach rechts gedreht und noch mal gewendet.
Im Rückblick betrachtet war es ein katalytisches Jahr, ein Jahr der Häutung und der finalen Fundamentslegung. Deshalb widme ich diesem Blogartikel vor allem meinem Business, dem, was ich in 2025 erschaffen habe - dem, was ich loslasse und mitnehme.
Und: ich feiere in diesem Blogartikel auch meine Erfolge. Das mache ich nämlich viel zu selten. Du vielleicht auch: also lass uns am besten zusammen feiern.
Meine Themen in 2025
Welche Themen haben mein Jahr durchzogen? Mein Jahr war geprägt von Klarheit, Loslassen, Vertrauen, Einfachheit - aber auch von Überforderung und zu viel Druck.
Klarheit durch Tun (Klarbeit)
Ich habe endlich verstanden, wofür ich stehe - nicht durch Nachdenken, sondern durch Machen - und ich stehe jetzt auch dazu.
Arbeit als Erkenntnisweg
Nicht alles, was ich erarbeitet habe, war nachhaltig. Aber jede einzelne Arbeit war notwendig - auch, um zu erkennen, was nicht trägt.
Adaptive Bewegung statt Masterpläne
Ich habe aufgehört, zu versuchen alles zu planen. Ich justiere im Prozess und navigiere während ich gehe. Für mich ist das sehr passend - und erlaubt mir meiner Intuition zu folgen. Das braucht viel Vertrauen - das sich früher oder später mit der Erfahrung einstellt.
Loslassen im Prozess (ohne Bruch)
Ich breche nicht mehr radikal etwas ab - weil ich mir mehr Zeit nehme nachzudenken - auch über das, was ich beginne.
Meine Energie ist mir inzwischen heilig geworden - und sie muss nicht in alles investiert werden, das mir in den Sinn kommt.
Langsamkeit und kleine stimmige Entscheidungen sind der Schlüssel. Die Basis ist ein entspanntes Nervensystem, das nicht aus Angst heraus direkt etwas verändern will.
Einfachheit als innere Notwendigkeit
Zum Jahresende entwickelte sich etwas aus meiner gewonnenen Klarheit: Mein Bedürfnis nach Einfachheit. Weniger Komplexität. Weniger Angebote. Mehr Raum. Mehr Stimmigkeit.
Ich habe einiges wieder abgerissen, was ich aufgebaut hatte. Anderes reduziert. Das braucht Mut und Vertrauen darauf, dass es genau so richtig ist.
Der Lohn ist auf jeden Fall: dass ich mehr Leichtigkeit spüre.
Das Bekenntnis zu mir selbst
Das Jahr hat mich wirklich endlich zu mir geführt. Begonnen hat diese Entwicklung sehr viel früher. Es ist der Schlussstein, das letzte Kapitel einer Reise von 5-7 Jahren. Die Reise geht natürlich weiter. Aber die Etappe ist endlich abgeschlossen. Die Krise ist integriert. Das Dazwischen ist durchquert.
Ein langer, harter Weg liegt hinter mir.
Ein lohnenswerter Weg.
Überforderung als Erkenntnis
Ich war schon immer gut darin durchzupushen. Das habe ich in diesem Jahr oft getan - und mich teilweise ungesund über meine Grenzen hinweggesetzt.
Ich bereue es nicht. Ein Jahr schnell voranzuschreiten geht - aber das Leben ist ein Marathon. Gewisse Tempi sind nur auf Zeit möglich.
Auch das ist eine Erkenntnis: dass es so nicht nachhaltig ist.
Wohin mich 2025 geführt hat
2025 hat mir endgültig Klarheit darüber gebracht, wofür ich stehe und wie ich arbeite.
Nicht als Konzept, sondern als gelebte Praxis.
Meine Arbeit führt Menschen zu sich selbst - in Selbstführung, Autarkie und innere Sicherheit.
Ich halte Räume, statt Lösungen zu liefern.
Und genau darin liegt meine Wahrheit - zu der ich jetzt endlich stehe.
Was ich 2025 alles getan habe – meine Erfolgsliste
2025 war ein Jahr intensiver Aufbauarbeit.
Hier ist, was ich konkret umgesetzt habe:
Fundament & Infrastruktur
- Umzug zu neuem Hosting-Anbieter: Raidboxes
- Umzug von ActiveCampaign zu MailerLite (7 Newsletter verschickt)
- Neues Farbschema auf Website
- Neues Projekt / neue Website: Das Denklabor - Zwischen Genie und Wahnsinn
Inhalte & Sichtbarkeit
- 76 Blogartikel veröffentlicht
- 330 Pins erstellt und gepinnt
- Diverse Blogartikel überarbeitet & optimiert:
- Die AKASHA & Ich
- Lebensaufgabe
- Rauhnächte
- 13 Wünsche Ritual
- Samhain
- Yule
Produkte, Räume & Angebote
- Imbolc & Ostara Workbooks erstellt (SeelenguideShop auf Etsy)
- Rauhnächte Workbook überarbeitet (Evergreen)
- Lichter-Advents-Zeremonie (statt Adventskalender)
- 53 Lichtimpulse - Special für Newsletter-Abonnent:innen
- AKASHA-Angebote überarbeitet, erweitert, dann wieder reduziert
- Human Design-Angebote erst gestrichen, dann neu erstellt (vereinfacht)
- Basisangebote stehen, Landingpages überarbeitet bzw, erstellt:
- Verbunden & geführt - AKASHA Seelenreisen
- Stille & klar - Raum für Dich
- Klar & gestärkt - Raum zum Losgehen
- Human & Design - Im Einklang mit Dir
Forschung & Tiefe
- Archetypen- und Symbolforschung begonnen
- inkl. Visualisierung & Glossar
Resonanz & Zahlen
- 69 Newsletter-Abonnent:innen
- 14 Kund:innen begleitet
- Google Search Console:
4.646 Klicks · 119.640 Impressionen · 3,9 % CTR · Ø Position 17,6 - Google Analytics:
2.604 aktive Nutzer:innen · 4.544 Sitzungen - Koko Analytics (ab Okt. 2025):
6.614 Besucher · 9.430 Seitenaufrufe - Domain Authority: 17
Was ich mir anders gewünscht hätte
Eine ehrliche Rückschau sollte aus meiner Sicht auch beinhalten, was anders gekommen ist als gedacht.
Nicht als Fail, nicht als etwas, das „nicht funktioniert hat“, sondern als Erinnerung an die eigenen Erwartungen - und daran, warum es letztlich genau so richtig war.
Mehr Kundenarbeit
Ich hätte mir für 2025 mehr Kund:innen gewünscht.
Vor allem im zweiten Halbjahr hat die Nachfrage spürbar nachgelassen. Damals habe ich das teilweise auf KI geschoben - und sicher spielt sie eine Rolle. Gleichzeitig weiß ich heute: Ich hatte in dieser Phase selbst nicht mehr die volle Kapazität. Ich war zu sehr im Umbruch, zu sehr in Klärung.
Gerade bei der Arbeit, die ich mache, zeigt sich das schnell - energetisch, aber auch ganz konkret in den Angeboten.
Rückblickend waren sie nicht durchgehend stimmig.
Und auch das hatte seine Richtigkeit, weil es Teil des Prozesses war.
Ich werde mir 2026 natürlich anschauen, wie sich die Entwicklung weiter verhält und ob Nachjustierungen nötig sind.
Das Entscheidende ist jedoch:
Ich habe inzwischen eine klare innere Stimmigkeit gefunden - und meine Angebote sind es jetzt auch. Ich vertraue darauf, dass sie aus dieser Klarheit heraus tragen werden.
Frühere Klarheit
Ich hätte mir außerdem gewünscht, früher zu dieser Klarheit zu kommen. Sie hat sich tatsächlich erst sehr spät im Jahr eingestellt - im November, Dezember. Erst dann habe ich begonnen, konsequent zu reduzieren und zu vereinfachen. Doch auch hier gilt: Klarheit entsteht bei mir nicht durch Nachdenken, sondern durch Tun. Umwege, Irrwege und scheinbar unnötige Schritte gehören dazu.
Eine wichtige Voraussetzung für diese Klarheit war, meine Positionierung und meinen Claim endlich festzuschreiben. Das konnte ich erst, nachdem ich so viel geschrieben, ausprobiert und verworfen hatte. Insofern hätte ich es mir anders gewünscht - und weiß gleichzeitig, dass es genau so richtig war.
Gezielterer Energieeinsatz
Ich hätte mir auch gewünscht, meine Energie gezielter einzusetzen und weniger Dinge zu beginnen, die ich später wieder losgelassen habe. Doch jeder einzelne Schritt war notwendig. Abkürzungen erkennt man immer erst im Rückblick.
Experimentieren gehört zu meiner Art zu arbeiten.
Ich muss Dinge umsetzen, um zu spüren, ob sie tragen. Konzipieren allein reicht nicht. Und wie bei einem gemalten Bild gilt auch hier: Selbst wenn man übermalt - alles, was vorher da war, bleibt als Grundlage erhalten.
Deshalb:
Ich hätte mir manches anders gewünscht.
Und gleichzeitig weiß ich heute, dass es genau so sein musste.
Was ich in 2025 zurücklasse
In 2025 darf einiges bleiben, was ich nicht mit nach 2026 nehme.
Alles davon hat mit mir selbst zu tun und mit meinen eigenen Mustern. Einiges wird auch künftig Übungsfeld bleiben - wie immer beginnt Veränderung mit Bewusstheit.
Mir zu viel Druck machen
Ich lasse den Druck zurück, den ich mir mache.
Im Rückblick ist sehr klar: Druck wirkt kontraproduktiv. Dinge werden schwerer, nicht leichter. Sie fließen schlechter, kosten mehr Kraft – und führen oft dazu, dass man sich überanstrengt und zu viel arbeitet.
Permanenter Schaffenszwang
Ich lasse auch die Vorstellung zurück, permanent etwas produzieren oder erschaffen zu müssen. Stattdessen vertraue ich mehr darauf, dass Dinge zur richtigen Zeit entstehen.
Dass Freiraum kein Risiko ist, sondern eine Voraussetzung dafür, dass es leichter wird - und lebendiger.
Wenn ich mir erlaube, auch anderes zu tun und gut für mich zu sorgen, kommen die Impulse von selbst zu mir.
Ungeduld - Am Gras ziehen
Mit dem Druck lasse ich auch die Ungeduld zurück. Dieses innere Drängen, dass alles sofort geschehen muss. Aus dieser Ungeduld entsteht oft unnötige Aktivität: Ideen werden vorschnell umgesetzt, Dinge zu schnell begonnen oder beendet. Hier will ich ruhiger, weiser und vertrauensvoller werden.
Zweifel an mir
Ich lasse außerdem die Zweifel an mir selbst zurück.
Die Zweifel daran, wie ich arbeite, wofür ich stehe und wer ich bin.
Ich habe für mich endgültig entschieden, dass meine Arbeit spirituell ist - und dass das genau so richtig ist.
Dieses innere Zögern, dieses Sich-selbst-komisch-Finden, lasse ich in 2025.
Suche nach Orientierung im Außen
Und ich lasse die Orientierung im Außen zurück. Die Idee, die Wahrheit läge irgendwo dort draußen. Impulse von außen können hilfreich sein - aber sie müssen immer innerlich geprüft werden. Ich verabschiede mich von der Vorstellung, es gäbe den einen richtigen Weg, die eine Strategie, die garantiert funktioniert.
Ebenso löse ich mich von der stillen Annahme, andere wüssten es grundsätzlich besser als ich.
Einige dieser Punkte bleiben Übungsfelder - vor allem dort, wo alte Muster wie Druck, Ungeduld oder Überaktivität noch greifen.
Doch die Zweifel an mir selbst und die Suche nach Orientierung im Außen sind abgeschlossen. Diese Kapitel sind beendet.
Meine Ausrichtung für 2026
Auch wenn ich organisch arbeite und mich nicht über klassische Ziele steuere, habe ich eine klare innere Ausrichtung für 2026. Einen Nordstern. Eine Haltung, an der ich mein Tun immer wieder ausrichte - direkt oder indirekt.
Mein Motto für 2026: Von Herz zu Herz – Verbindung & Verbundenheit
2026 steht für mich unter dem Leitsatz Verbindung.
Verbindung zu mir selbst - und echte Verbindung mit anderen.
Es geht darum, die Verbundenheit zu mir weiter zu kultivieren und gleichzeitig bewusster in Beziehung zu gehen: Beziehungen zu pflegen, neue Freundschaften entstehen zu lassen, Gemeinschaft zu leben. In allem, was ich tue, möchte ich mich immer wieder fragen:
Dient das, was ich gerade tue, diesem Nordstern?
Über dieses Motto und seine Tiefe werde ich noch in einem separaten Blogartikel schreiben.
Welche Räume und Themen mich 2026 rufen
Was mich in 2026 besonders ruft, ist meine Archetypen- und Symbolforschung. Sie entsteht aus echter Neugier und innerem Interesse - und gleichzeitig spüre ich, dass daraus etwas wachsen will, auch wenn es heute noch keine feste Form hat. Dieser archetypische Raum bleibt ein zentrales Feld meiner Arbeit.
Auch meine Ausrichtung über Qualitäten wird mich weiter begleiten. In meinem 13-Wünsche-Ritual habe ich mir in diesem Jahr weniger Konkretes gewünscht, dafür umso mehr Wesentliches:
Einfachheit, Leichtigkeit, Vertrauen, Verbindung, Stille, Ruhe, Gesundheit, Liebe – und überraschenderweise wurde Schönheit mein als 13. Wunsch.
Schönheit verstehe ich dabei nicht nur als äußere Ästhetik, sondern auch als bewusste Wahrnehmung: die eigene Schönheit anzunehmen, Schönheit im Außen einzuladen, mich mit schönen Dingen und Umgebungen zu umgeben. Ich mag Schönheit. Und ich erlaube mir, ihr Raum zu geben.
Wenn Dich das 13-Wünsche-Ritual interessiert, findest Du hier mehr dazu:
13 Wünsche Ritual für die Rauhnächte – So gestaltest Du es individuell
Trotz allem bleibt Einfachheit eine zentrale Qualität für 2026: mehr Raum, mehr Weite, weniger Komplexität.
Meine Projekte in 2026
In 2026 möchte ich mehrere bestehende Felder vertiefen und weiterentwickeln:
- meine Archetypen- und Symbolforschung weiterführen und verdichten
- meine Seelenguide-Website auf ein neues, leichteres WordPress-Theme umstellen - mit weniger Komfort, aber mehr Raum, Klarheit und Frequenz
- ein Community-Format ausloten, das zu mir und meiner Arbeitsweise passt
- mein Human-Design-Universum weiter ausbauen - weniger Theorie, mehr gelebte Erfahrung, Spannungsfelder und persönliche Einordnung
- weiterhin viel bloggen und auch mein Denklabor weiterentwickeln
Darüber hinaus tragen mich zwei Angebotsideen:
- ein methodischer Ansatz rund um bewusst geschaffenen Freiraum und gelebte Freiheit
- meine archetypische Essenzarbeit in eine Angebotsform zu bringen - auf eine sehr eigene, stimmige Weise, die Zeit braucht, um geboren zu werden
Ich weiß heute noch nicht, was am Ende des Jahres konkret entstanden sein wird. Und das ist in Ordnung. Ich werde es - wie so oft - erst im Rückblick wirklich sehen.
Was ich mir für 2026 wünsche, ist kein „erfolgreiches“ Jahr im klassischen Sinne.
Sondern ein Jahr, das uns - Dir wie mir - etwas schenkt. Ich bin mir sicher, dass es das wird.
Wenn Du neugierig bist, wie meine aktuellen Räume aussehen, kannst Du hier einen Blick darauf werfen
→ Mit mir arbeiten: Meine Räume für Dich in 2026
💌 Wenn Du mit mir verbunden sein möchtest, schicke ich ab und zu kleine Briefe aus meinem Raum.
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