Wenn Zyklen sich schließen - vor allem persönliche, wichtige, langjährige - könnte man doch eigentlich erwarten, dass ein Chor "Hallelujah" singt, oder? Okay, ich sage aus
Geborgen in mir
Es gibt einen inneren Raum, in dem Du Dich spürst. In dem Du ruhst. In dem Du Dir selbst vertraust - und dem Leben. Dieser Raum ist kein Ziel, das man plant zu erreichen, sondern etwas, das sich öffnet - wenn man bereit ist, sich selbst wirklich zu begegnen. In aller Schwäche. In aller Unvollkommenheit. In voller Liebe. Er ist ein Zustand, zu dem man immer wieder zurückfindet. Verbundenheit - ich spüre mich, ich merke wie es mir wirklich geht. Heimat - ich bin in mir zu Hause, ich laufe nicht mehr vor mir weg. Vertrauen - ich vertraue mir und dem Leben, auch wenn ich nicht alles verstehe. Das ist das Fundament, auf dem alles entsteht. Ein Bewohnen des eigenen Lebens von innen heraus.
