Mein März 2026 – Integration, Magnolien & ein Nerdprojekt

von Jana Engel // in Rückblicke // 19. April 2026

Aktualisiert: 19. April 2026

Der März war wieder so ein Monat, der einfach seinen eigenen Rhythmus hatte. Und irgendwie war das okay.


Langsam öffnet sich etwas

Seit Januar zieht sich dieses Thema bei mir durch: weniger Energie, kein Durchpushen, eine Art stilles Ankommen nach einem sehr vollen 2025. Und der März hat das noch einmal bestätigt. Kein Hochleistungsmonat. Aber was ich gemerkt habe: Da ist wieder was. Ganz leise, ganz langsam. Als würde sich irgendwo eine Tür einen Spalt weit öffnen.

Ich mache wieder mehr Fotos - Magnolien, Kuchen, mich selbst. Das klingt nach nicht viel, ist für mich aber ein Zeichen. Wenn der Blick wieder nach außen geht, kommt die Kraft zurück. Ich darf einfach Geduld haben. Das sage ich mir - und ich glaube es inzwischen auch.

Was im Hintergrund passiert ist

Nach außen hin: zwei neue Blogartikel. Nicht viel, auf den ersten Blick. Aber der März hatte eine Menge Hintergrundarbeit, die einfach nicht sofort sichtbar ist.

Der AKASHA Cornerstone war schon länger in Bearbeitung - jetzt ist er wirklich fertig überarbeitet, mit meiner neuen Haltung, mit dem, wofür ich stehe.

Und dann war da noch der Ostara-Artikel - kein neuer Blogpost, aber eine aufwändigere Überarbeitung. Ich gehe gerade alle Blogartikel des keltischen Jahreskreises durch, und auch das ist Arbeit, die sich nicht immer in einer neuen Veröffentlichung zeigt, sondern einfach im Hintergrund läuft und trotzdem zählt.

Ich finde es schön, dass ich inzwischen auch überarbeitete und optimierte Artikel würdigen kann - weil sie es verdienen. 

Themenfelder - Orientierung für Dich und für mich

Etwas, das ich im März wirklich neu erschaffen habe und worüber ich mich freue: meine Themenfelder-Seite.

Ich nutze Blogkategorien - aber die machen die Navigation nicht immer einfach, weil ich über sehr unterschiedliche Dinge schreibe. Die Themenfelder-Seite gibt jetzt einen anderen Einstieg: Was sind wirklich meine Hauptthemen? Worüber schreibe ich, und warum? Ich habe die Seite auch für mich genutzt, um noch einmal abzuprüfen, was mich wirklich ruft, was wirklich entstehen will. Dort tauchen auch schon Artikel auf, die in Planung sind - nicht als vage Ideen, sondern als Dinge, bei denen ich weiß, dass sie kommen werden.

Es ist also gleichzeitig Orientierung für Dich und Klärungsinstrument für mich. Beides ist sehr wertvoll.

Das Nerdprojekt: Der Herr der Ringe

Das Highlight, auf das ich mich schon länger gefreut habe - mein Nerdprojekt ist endlich gestartet. Der Herr der Ringe. Dem Symbolhaften, dem Archetypischen, den Bewegungen und Prozessen auf die Spur zu kommen, die Tolkien da eingewoben hat. Der Auftaktartikel ist geschrieben, und demnächst reise ich durch alle drei Teile.

Ich freue mich sehr darauf. Es ist so ein Projekt, das wirklich entstehen will - weil es mir unglaublich viel Spaß macht. Und: es hat auch etwas mit den Seelenreisen zu tun. Darüber erzähle ich irgendwann mal mehr.

Magnolien und das Prinzip der Verknappung

Jedes Jahr dasselbe - und jedes Jahr wieder so schön. Die Magnolien sind wieder da.

Ich liebe diese Zeit. Ich liebe, dass ich wieder losziehe und Bilder mache, dass ich diesen kurzen Moment einfange, bevor er wieder vorbei ist. Denn das ist das Besondere an Magnolien: Sie blühen ungefähr zwei Wochen im Jahr. Nicht länger. Und genau das macht sie so besonders. Das Prinzip der Verknappung in seiner schönsten Form - die Natur zeigt uns das jedes Frühjahr aufs Neue.

Ich liebe diese Zyklen. Dass manche Dinge wiederkommen, und dass wir uns jedes Mal neu daran erinnern dürfen, wie schön sie sind.

Wagner und fünf Stunden Tristan und Isolde

Ende des Monats war ich wieder in der Oper - diesmal Tristan und Isolde. Wagner. Über fünf Stunden, inklusive Pausen. Ein echter Marathon.

Und trotzdem: Die Zeit ging schnell vorüber. Ich finde das immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich Opern sein können - und wie man, je öfter man hingeht, anfängt, Zusammenhänge zu sehen, Vergleiche zu ziehen, ein Gespür zu bekommen. Eine Melodie ist mir diesmal wirklich hängengeblieben, am nächsten Morgen war sie noch in meinem Ohr.

Was mich bei solchen Abenden auch immer wieder bewegt: Was für ein Privileg das ist. In Europa zu sein, Zugang zu Kunst zu haben, die staatlich gefördert wird - wo Karten manchmal schon ab zwanzig Euro losgehen. Wo man Abende wie diesen einfach erleben darf. Das geht mir dann ab und zu durch den Kopf, besonders wenn ich weiß, wie aufwändig eine Produktion ist, wie viele Menschen daran arbeiten. Und dass nicht jeder Mensch dieses Privileg hat. Ich bin dankbar dafür.

Was ich sonst noch gebloggt habe

Ich habe wie gesagt im März wenig Neues gebloggt, aber immerhin endlich mal meinen Monatsrückblick Januar 2026. In dem Artikel schreibe ich darüber, dass ich bei mir angekommen bin, neue Klarheit gewonnen habe - und mir für 2026 kein Ziel setze:

→ Mein Januar 2026: Ankommen, neue Klarheit & kein Zie

Ausklang

Alles ist in Bewegung und leise passiert Öffnung. Das ist mein März in einem Satz.

Es ist übrigens ein komisches Jahr - dieses 2026. Es geht irgendwie so schnell rum, und gleichzeitig weiß man nicht so recht, wo alles hinläuft. Das hatte ich irgendwie schon geahnt. Ein Jahr, in dem man sich vielleicht einfach überraschen lassen darf. Vieles ist noch unklar - auch bei mir, trotz aller Klarheit, die ich an bestimmten Punkten gewonnen habe. Aber ich glaube, das gehört zur Integration einfach dazu.

Mal schauen, was der April so bringt. Hoffentlich noch mehr Wärme und Sonnenschein. Und ansonsten: ich werde sehen und darüber berichten.

Monatsrückblick März 2026 - Kreative Foto-Collage mit verschiedenen Frühlingsimpressionen wie Narzissen, Maiglöckchen, Tulpen

Der Frühling erinnert uns daran, dass die Zeit des Erwachens und Erblühens immer wiederkehrt.

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Bildquelle:

Alle Bilder sind Privatfotos von Jana Engel. Titelbild-Collage und Frühlings-Collage erstellt mit Canva (Pro Lizenz)

Über den Autor

Jana Engel ist AKASHA Guide und Expertin für Selbstfindung & Selbstführung. Jahrgang 1973, gebürtige Thüringerin.

Sie begleitet Menschen zu sich selbst - symbolisch, archetypisch und geerdet. Damit sie aus dieser Verbindung heraus ihr Leben stimmig gestalten können. Um am Ende sagen zu können: Es war mein Leben. Nicht perfekt - aber wahrhaft meines.

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