Lange bin ich um den Monatsrückblick Januar 2026 gekreist - und jetzt weiß ich auch: warum. Das, was mich im Januar bewegt hat, findet sich im Wesentlichen in meinen Blogartikeln. Und lässt sich ansonsten mit Schneeee! und Opern auf Treppen beschreiben. Da es ein erkenntnisreicher Monat war, widme ich ihm hier einige Zeilen.
Ich bin angekommen
Ja: ich bin angekommen - bei mir. Mir ist das im Januar irgendwann klar geworden - dass etwas eingerastet ist. Unspektakulär und leise.
Dieses Gefühl des Suchens war irgendwie weg - dieses ewige irgendwohin wollen und müssen. Dieser Widerstand gegen das, was ist - hat sich einfach aufgelöst. Ich bin nach diesem langen Weg durch den Nebel - oben auf dem Plateau in die Sonne getreten. Hierüber schreibe ich in meinem Blogartikel:
→ Wenn Zyklen sich schließen
Ich würdige meinen langjährigen Prozess der Selbstfindung, Identitätssuche und Lebenskrise, der (ungeplant) zum Abschluss gekommen ist - und schreibe darüber, wie ich das so empfinde: Dieses Ankommen.
Meine Erfahrung in diesem Zusammenhang ist:
Ankommen bei sich selbst heißt nicht, ein Ziel zu erreichen: sondern, den Widerstand aufzugeben gegen das, was ist.
Selbstverständlich geht die Reise weiter. Aber es ist schön, auf einen Abschnitt zurückblicken zu können und zu wissen: das ist rund (nicht perfekt, aber dennoch geschlossen).
Kein Ziel, kein Motto
Ursprünglich wollte ich im Januar über mein Motto für 2026 schreiben und habe dann festgestellt: Ich will kein Ziel und auch kein Motto. Nach diesem sehr anstrengenden Jahr 2025 will ich einfach nur: Driften und Verbindung und Verbundenheit leben.
Und so steht mein 2026 eben genau darunter: einem Nordstern, der mich leitet. Mehr Sein, weniger Tun. Und mir beweisen, dass das reicht. Was, vor allem für Macher:innen wie mich, einen echten Quantensprung bedeutet.
Mehr dazu schreibe ich hier:
→ Mein 2026: kein Ziel, nur ein Nordstern
Neue Klarheit zur AKASHA
Ich hatte letztes Jahr begonnen, meine Arbeit in und mit der AKASHA systematisch zu analysieren - um das besser zu verstehen (und weil ich es liebe, Symboliken und Mustern auf die Spur zu kommen). Und: ich hatte im Januar dazu einen Erkenntnissprung. Das ist natürlich einerseits der Analyse selbst geschuldet - aber auch der Tatsache, dass ich mir und meinen Gedanken mehr Raum gebe. Dann können sich Dinge integrieren - dann verdrahtet sich etwas neu. In der Pause - nicht im Tun. Deshalb sind Ruhezeiten wirklich wichtig - sie sind produktiv. Wir vergessen das nur leicht - ich auch.
Meine Erkenntnisse zu dem, was sich in der AKASHA zeigt, habe ich hier verarbeitet:
→ Die Sprache der AKASHA – über Symbole, Seelenbewegungen & Prozesse
AKASHA-Cornerstone in Überarbeitung
Da mir jetzt einiges zu meiner Arbeit mit der AKASHA klar geworden ist inkl. meiner Haltung, bin ich dabei, den entsprechenden Cornerstone noch einmal fundamental zu überarbeiten. Ehrlich gesagt dauert das länger, als ich dachte. Es ist kein einfaches Herunterschreiben - sondern ein gleichzeitiges Prüfen meiner Wahrheit. Und das dauert einfach.
Der Blogartikel fühlt sich für mich deshalb dauerhaft in einem Rohzustand an (er ist ja bereits veröffentlicht). Ich will mir aber bewusst erlauben, auch Unfertiges zu präsentieren, weil das zum Reflektieren, Denken und Schreiben irgendwie dazugehört. Und: weil ich mir generell mehr "Chaos" erlauben will. Das ständige 'Ordnung schaffen' ist manchmal nämlich auch nur Scheinaktion.
Das Ganze ist natürlich nicht leicht auszuhalten - für kleine Perfektionist:innen wie mich. Werde ich je damit fertig werden - ich weiß es nicht.
Hier findest Du den aktuellen (unperfekten) Zustand:
→ Was ist die AKASHA Chronik? Bedeutung, Zugang & Wirksamkeit
Schneeeee!
Endlich: Schneeeee! Habe ich es schon erwähnt? Ich liebe Schnee. Diese Helligkeit. Dieser Mantel, der sich über alles legt, und die Welt und ihre Bewegungen und Geräusche dämpft. Das Hinterlassen von Fußspuren. Verzuckerte Zweige. Einfach wunderschön. Ich hätte gern meine Kindertage zurück, wo es in jedem Jahr richtig viel geschneit hat.
Hier ein paar Impressionen von mir im Winterwonderland.
Opern können auch auf Treppen stattfinden
Im Januar schloss sich der Kreis mit der letzten Oper des VHS Kurses: Carmen. Und, ja, die Inszenierung in Frankfurt fand auf einer Treppe statt. Sehr spannend. Gut besucht. Carmen gehört ja zu den bekanntesten Opern und enthält viele bekannte Motive.
Aus der Viererkombo an Opern, die wir besucht haben, ist übrigens immer noch Giulio Cesare in Egitto von Händel mein Favorit. Hier hat mich sowohl das Motiv als auch die Inszenierung am Meisten beeindruckt.
Ab Februar gehe ich übrigens in die nächste Runde des Opernkurses. Auf dem Programm stehen Die Passagierin (Weinberg), Tristan und Isolde (Wagner), Werther (Massenet) und Macbeth (Verdi). Also es wird ernster - ich werde darüber berichten.
Was ich sonst noch gebloggt habe
Im Januar sind noch einige andere Texte von mir erschienen.
Im Seelenguide-Blog zwei Rückblicke - auf den Dezember 2025 und mein arbeitsreiches Jahr 2025, das mir viel Klarheit verschafft hat:
→ Mein Monatsrückblick Dezember 2025: Einfachheit, Grenzen und Spielen ins Nichts
→ Mein Jahresrückblick 2025: Klarbeit - Klarheit durch Tun
Im Denklabor habe ich mich zwei Grundsatzthemen gewidmet: warum und worüber ich dort schreibe und dem Aufbau eines Glossars mit den wesentlichen Begriffen:
→ Warum ich schreibe, worüber ich schreibe - Das Denklabor
→ Das Denklabor-Glossar: Begriffe & Welt
Ausblick: Integration & Limitierung
Es ist jetzt schon spürbar, dass sich das Jahr 2026 anders gestalten wird als 2025: langsamer und tiefer. Eine Phase der Integration und Stabilisierung kündigt sich an. Mehr dazu in meinen nächsten Monatsrückblicken.
Wenn Du verbunden bleiben möchtest - trag Dich gern in meine Seelenguide-Post ein. Das sind kleine Briefe mit Gedanken und Impulsen, die ich regelmäßig aus meinem Raum verschicke.
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Bildquelle:
Alle Bilder sind Privatfotos von Jana Engel. Titelbild-Collage erstellt mit Canva (Pro Lizenz)
